
Die
Föderation für Weltfrieden
– UPF Austria lud am 26. April 2026 im Rahmen seiner
Initiative The International Association of Arts and Culture for Peace zu einem musikalischen
Nachmittag ein.
Konzert für
Flöte und Streichquartett „Europäische
Klassik trifft auf Südamerikanische Moderne“

Das
Programm began mit europäischer Musik Wolfgang Amadeus Mozart
(1756–1791) Quartett
für Flöte und Streicher in D-Dur, KV 285. Entstanden
1777 in Mannheim, ist dieses Quartett ein strahlendes Beispiel für Mozarts Meisterschaft im kammermusikalischen Satz. Während
das Allegro von spielerischer Brillanz
geprägt ist, entfaltet sich im Adagio eine der sehnsuchtsvollsten Melodien der Musikgeschichte: Die Flöte singt eine schwebende Arie über dem sanften Pizzicato der
Streicher, bevor das Werk in einem lebensfrohen Rondo schließt.
Es
folgte Claude Debussy (1862–1918) - Syrinx –
für Flöte solo. Mit Syrinx schuf Debussy 1913 den Wendepunkt zur modernen Flötenliteratur. Das Solostück beschwört den Mythos
des Gottes Pan und der Nymphe
Syrinx herauf. Ohne die Bindung an eine Begleitung nutzt die Flöte chromatische Skalen und fließende Rhythmen, um eine traumhafte, fast archaische Atmosphäre von zeitloser Schönheit zu kreieren.
Der
Komponist Dimitri Cervo (1968) war bei der Uraufführung von ORUNÁ –
Quartett für Streicher anwesend. Der brasilianische Komponist ist ein Meister darin, Einflüsse des Minimalismus mit der rhythmischen Kraft seiner Heimat zu
verbinden. Oruná (ein Begriff aus
der Yoruba-Kosmologie für die geistige
Welt) besticht durch pulsierende Energien und dichte Streichertexturen. Diese Uraufführung schlägt eine Brücke zwischen zeitgenössischer Tonsprache und tief verwurzelter Spiritualität.
Es
folgte Arthur Foote (1853–1937) - Night Piece
(aus Nocturne and Scherzo). Der US-Amerikaner Arthur Foote verstand es wie
kaum ein anderer, spätromantische Klangfarben in eine neue, amerikanische Sensibilität zu übersetzen. Night Piece ist eine nächtliche Miniatur, in der die dunklen, samtigen Register der Flöte in einen
intimen Dialog mit den Streichern treten. Ein Werk der
Stille und der tiefen Kontemplation.
Zum
Abschluss des Programms führte uns die Musik des Argentiniers Alberto Ginastera (1916–1983) in die karge Schönheit der Anden-Hochebene
(Puna). Lamento: Eine melancholische
Weise, die an den Klang der traditionellen
Quena-Flöte erinnert. Danza: Ein rhythmisch
prägnantes Finale, das auf argentinischen
Volkstänzen basiert und das
Konzert mit einer Explosion von Energie und Virtuosität
krönt.
Organisiert hatte das Konzert James Strauss, ein brasilianischer Flötist und Musikwissenschaftler, der mit
führenden Symphonie- und Kammerorchestern
in Japan, Israel, Ägypten, China, Mittel- und Westeuropa sowie Skandinavien und
auch im Wiener Musikverein aufgetreten ist.
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